August Schmid

Namensvarianten: Schmid, G.

Graphiker

geboren: 1913.12.30, Wien

gestorben: 1998.09.04, Wien

tätig in Wien (1929-1976)

Schaffenszeit: 1913-1998 in Österreich

Biographiehinweis:

Gebrauchsgraphiker, tätig in Wien (Adresse 1962: Wien 9, Lichtensteinstrasse 109) Seit 1948 Mitglied im BÖG. 1929- 1935: Ausbildung und Tätigkeit als Kunstmaler und Grafiker im Atelier von Joseph Binder. In dieser Zeit entstanden Plakate für die Vaterländische Front (Plakate von Engelbert Dollfuß, Kurt Schuschnigg und Rüdiger Graf Starhemberg) Von 1935 bis 1941 Mitarbeiter im Atelier "Bernhard und Pilis", unterbrochen durch Kriegseinsatz bei der Deutschen Wehrmacht. Bis 1947 in sowjetischer Kriegsgefangenschaft. Danach in Wien bis zu seiner Pensionierung 1976 als freischaffender Grafiker tätig. Es enstanden politische Plakate (ÖVP), Werbeplakate für die Wirtschaft (Semperit, Huber, Melangit etc.) und den Fremdenverkehr. Entwurf einer Sonderpostmarkenserie anlässlich des Staatsvertrages 1955. Bei der Plakatwertung "Galerie der Strasse" errang er zwischen 1955 und 1960 mehrere Prämierungen (September 1955 prämiertes Plakat "Melangit" für Alemania-Gummiwarenfabrik; Februar 1957 prämiertes Plakat "Opernball" für Bundestheaterverwaltung; Bestes Plakat des Jahres 1958 "Architektur in Finnland" und prämiertes Plakat November 1959 "Das Familienhaus" und prämiertes Plakat Oktober 1960 "Josef Hoffmann 1870-1956" alle für die Zentralvereinigung der Architekten. Nachlaß in der Plakatsammlung der ÖNB.

Literatur: BÖG-Mitgliederkartei

Literatur: Internationale Plakatausstellung, Wien 1948, 43

Literatur: Graphisches Handbuch BÖG, 1950, 96

Literatur: Galerie der Strasse, Wien 1961, 42, 49, 62, 66

Literatur: BÖG-Mitgliederliste 1962, 17

Literatur: Maryska: Schnee von Gestern, 2004, 210 (Achtung hier irrtümlich Geburstdatum 3. statt 30. 12. 1913)

Quellenmaterial: Lebenslauf in der ÖNB bzw. Bildindex der Kunst und Architektur